Spirituell erwachsen

Der integrierte Zustand: spirituell erwachsen sein!


Jed Mc Kenna beschreibt in seinen Büchern einerseits den „erleuchteten Zustand“ weist aber immer wieder darauf hin, dass der integrierte Zustand viel erstrebenswerter für die Person ist. Ich schätze seine Beschreibungen sehr und möchte hier einen kleinen Ausschnitt meines Verständnisses an euch weitergeben.


Was bedeutet also „spirituell erwachsen sein?"


Ich erkenne, dass dies mein persönlicher Traumzustand ist. Es gibt niemanden, der Schuld hat, der mir gutes oder schlechtes tun kann. Es gibt NIEMAND – und das bin ich. Jede Angst ist ein Zeichen dafür, dass ich JEMANDEN erfinde, dem ich Macht über mich gebe. Dieser Jemand ist dann der Stellvertreter für konflikthafte Gedanken. Ein Beispiel:

Du magst deinen Job nicht mehr. Gleichzeitig bist du aber froh, dass du ein sicheres Einkommen hast. Also kündigst du nicht. Mehr und mehr werden Hindernisse und Probleme auftauchen, die deinem inneren Konflikt entsprechen. Es könnte sich Ärger mit Kollegen oder Chefs entwickeln, du bekommst noch mehr Verantwortung oder Arbeit zugeschoben, dein Gehalt wird gekürzt etc.

Je länger es andauert, desto wahrscheinlicher wird sich der Konflikt auch im Privatleben ausbreiten. Der Partner beschwert sich zum Beispiel über deine schlechte Laune oder die Eltern bemängeln, dass du sie nie besuchen kommst. Das geht so weit, bis du entweder die Kündigung oder einen Krankenschein bekommst. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass du den Job nicht mehr machst. Genau was du wolltest. Hättest du dich sofort für einen Jobwechsel entschieden, hätte der innere Konflikt nicht außen ausgetragen werden müssen. Du hättest dich als Macher erlebt, als Gestalter deiner Wirklichkeit. Und obwohl du ganz allein auch den konflikthaften Weg „gemacht“ hast (es ist dein persönlicher Traum), erlebst du dich als Opfer deiner Umstände und machtlos. Der innere Konflikt wurde durch das Umfeld sichtbar gemacht. Du brauchtest „Täter“, um dich aus deinem Job zu befreien.

Jeder Konflikt in dir wird wie durch einen Projektor auf deine Lebensleinwand projiziert. So erlebst du ihn, als wäre er nicht Teil von dir, als Opfer deiner Umstände.

Wer in sich keinen Konflikt hat, braucht auch keinen Täter zu erfinden – in den Traum hinein zu träumen.


Wenn ich klar erkenne, dass dies hier mein „Traum“ oder „Film“ ist, dann gibt es nichts mehr zu befürchten. Dann weiß ich auch, dass ich die Ursache aller Dinge bin, die ich erlebe. Und dass ich die Ursache dafür bin, auf welche Art und Weise ich die Dinge erlebe.


Gerade der aktuelle Zeitraum auf Erden zeigt uns dies: alle erleben die „Pandemie“. Aber jeder einzelne erlebt sie anders. Der eine ist überzeugt davon, dass die Politik die richtigen Entscheidungen trifft. Er hat keinen inneren Konflikt an der Stelle. Dieser Mensch trägt ohne Abwehr eine Maske, freut sich über das Homeoffice, lässt sich entweder impfen oder hält sich ansonsten an die vorgeschriebenen Regeln. Ein anderer ist im Konflikt mit den Vorschriften. Er ärgert sich über die Einschränkungen, die er als solche erfährt, während der zuerst beschriebene Mensch sich gut beschützt fühlt. Dieser zweite Mensch wird unweigerlich immer mehr konflikthafte Erlebnisse auf seine Lebensleinwand projizieren. Das kann so weit führen, dass er am Ende in die schlimmsten Abgründe der Menschheit verstrickt ist, während der andere sich schon langsam wieder in ganz normalen Lebensbahnen bewegt.


Fazit:

Weder das eine noch das andere ist falsch. Es gibt ja nichts zu befürchten. Dies ist dein persönlicher Traumzustand. Und es geht nur darum, dies zu integrieren. Genieße die Fahrt!

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